Fruchtsäurepeeling

Was ist Fruchtsäure?
Glykolsäure wird häufig als Fruchtsäure bezeichnet. Sie kommt in der Natur im Zuckerrohrsaft vor. Für die medizinische Anwendung des Fruchtsäurepeelings wird so genannte ungepufferte Glykolsäure in Konzentrationen von 20 - 70 Prozent verwendet.

Wie funktioniert Fruchtsäurepeeling?
Mit hoch konzentrierter Glykolsäure schält man die oberen abgestorbenen Hautzellschichten ab und regt dabei die darunter liegenden Hautzellen zur Regeneration durch raschere Zellteilung an. Vor jeder Behandlung müssen die entsprechenden Hautstellen ca. zwei Wochen lang täglich mit einem schwach konzentrierten Fruchtsäurepräparat behandelt werden. Auf diese Weise wird die Haut auf das Fruchtsäurepeeling vorbereitet.

Wann wird mit Fruchtsäurepeeling behandelt?
Bei folgenden Hautveränderungen ist eine Fruchtsäurepeelingbehandlung möglich:

• bei braunen Flecken (z.B. entstanden durch Sonnenbestrahlung, Pille oder Schwangerschaft)
• Aknenarben
• großen Poren
• offenen und geschlossenen Komedonen
• leichten Keratosen

Wie lange dauert die Behandlung?
Die Behandlungsdauer kann drei bis zwölf Monate betragen. Sie hängt von Hauttyp und Hautbeschaffenheit ab. Dabei werden die Anwendungen im Abstand von zwei bis drei Wochen wiederholt. Nach einer Behandlung kann man sich ohne Probleme in die Öffentlichkeit wagen, d.h. man wird durch die Behandlung nicht auffällig aussehen.